Lebenslauf
Ich bin 1954 in Köln geboren und dort auch aufgewachsen.
In Köln und Bonn habe ich Pädagogik, Psychologie und Soziologie studiert und meinen Abschluss als Diplom-Pädagogin gemacht.
Einige Jahre lang habe ich in Integrationsgruppen mit ausländischen Jugendlichen gearbeitet, nach einer Familienpause von fünf Jahren dann aber ein völlig anderes Arbeitsfeld gewählt: Mehr als 20 Jahre lang habe ich in einer psychiatrischen Praxis gearbeitet, wo ich für die psychologischen Testuntersuchungen und Entspannungstherapiegruppen zuständig war. Seit Anfang 2007 habe ich meine berufliche Tätigkeit reduziert und arbeite nur noch meinem Mann in seiner Gutachterpraxis zu.
Seit 1981 lebe ich mit meiner Familie in Engelskirchen, und zwar im Golddorf Bellingroth, wo das jährliche Dorffest unter der Linde vor unserer Haustür mit Reibekuchenessen nur eine von vielen Aktivitäten der Dorfgemeinschaft ist.
Ebenfalls seit 1981 bin ich Mitglied unseres Schützen- und Bürgervereins "Die Schimmelhäuer", wo ich einige Jahre in der Damen-Turnriege mitgemacht habe. Besonders gut gefallen hat mir dabei immer unser Auftritt beim Winterfest. Wir hatten immer viel Spaß, deswegen hat es mir sehr Leid getan, dass ich diese Betätigung wegen anderer zeitlicher Verpflichtungen schließlich aufgeben musste.
Mit meiner politischen Tätigkeit habe ich eher zufällig angefangen, als der Bau einer Müllverbrennungsanlage ausgerechnet auf den Wiesen von Haus Ley drohte. Ich bin stolz darauf, Gründungsmitglied und Vorsitzende der Bürgerinitiative zu sein, der es gelungen ist, den Bau dieser Verbrennungsanlage zu verhindern.
Ermutigt durch diese positive Erfahrung bin ich 1990 der SPD beigetreten und mache seitdem Kommunalpolitik in Rat und Kreistag.
Meine Aufgabenfelder in der Kreispolitik liegen in den Bereichen Gesundheit und Abfallwirtschaft.
Im Rat habe ich schwerpunktmäßig immer in den Bereichen Planung und Umwelt gearbeitet. Seit 2007 bin ich Fraktionsvorsitzende und damit ein "Allrounder", also mehr oder weniger für alles zuständig. Trotzdem lege ich Wert darauf, unseren Spezialisten für die einzelnen Bereiche nicht ins Handwerk zu pfuschen.
Viele Jahre habe ich auch in den überörtlichen Gremien meiner Partei mitgearbeitet. 6 Jahre war ich als ordentliches Mitglied entweder im Landesvorstand oder im Regionalvorstand tätig, dort zuletzt als stellvertretende Vorsitzende und Bildungsbeauftragte der Region Mittelrhein.
Diese Parteiämter habe ich 2006 aufgegeben, um etwas mehr Privatleben zu haben. Trotzdem ist es immer noch ein breites Feld, auf dem ich politisch arbeite. Dass Anderes, insbesondere die Familie, dabei nicht zu kurz kommt, ist mir immer wichtig gewesen. Jetzt habe ich etwas mehr Zeit dafür. Und natürlich habe ich mir gleich ein neues Hobby zugelegt: Sollten Sie mich mal suchen, ich bin in meinem Garten!